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Eine "Zuhurat"-Reise nach der Tradition des Sufismus |
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In der islamischen Tradition des Sufismus stellte
jeweils der Scheich oder Sufimeister
eines Tages die Schuhe des
Schülers mit den Spitzen gegen die Welt vor seine Türe.
Dies war das
Zeichen des Aufbruch zu einer abenteuerlichen Reise, einer
Pilgerschaft
ins Unbekannte. Es war eine Übung in Mut,
Abenteuerlichkeit, im Ablegen des eigenen
Willens und Egos (ein kleines
Sterben), eine echte Übung in Spiritualität durch Reisen
und gelebtes
Zusammensein mit Menschen und Unvorhergesehenem.
Das Sichführenlassen
durch Zufälle, durch Begegnungen mit Menschen, Tieren etc.
sollte das
göttliche Getragenwerden in der Welt erfahrbar machen und war eine
herausfordernde Vertrauensschulung und Übung in
Intuition.
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Der Schüler bekam von seinem Scheich meist nur
eine erste Anlaufadresse von einer
Person, welche ihm weiterhelfen und
ihm möglicherweise Zeichen über den Fortgang
des Weges geben
würde.
Der Schüler war aber auch gebeten, Zeichen von Menschen, Tieren,
Ereignissen so
bewusst und wach aufzunehmen, dass er in ihnen einen
Wegweiser fand. Es konnte sein,
dass das Ziel der Reise im voraus nicht
bekannt war, er sollte auch dieses erspüren.
Andererseits gab es Reisen
mit einem klar bekannten Ziel, wo nur die Reiseroute unklar
und nicht
vorausbestimmt war.
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Ein tiefer Sinn dieser Reisen war, Energie von
Ort zu Ort zu tragen, die Auren der Orte
wiederzubeleben, Botschaften
zu überbringen wie auch die eigene spirituelle Aufgabe
auf dem
Weg wahrzunehmen und zu erfüllen.
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Pilgern im HOLON-SEBIL-Netz
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Ein Beispiel |
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Zur Planung einer Geschäftsreise (z.B. nach Wien) nehme ich meinen
Pilgernetzführer zur
Hand und schaue, ob ich das Vorhaben mit einem
Besuch bei Gastgebern des Pilgernetzes
verbinden kann. Im Führer sind
sind sie alle in Kurzbeschreibungen mit ihren Angeboten
dargestellt.
Tatsächlich finde ich in Wien, oder auf dem Weg dorthin, eine Adresse
für
Übernachtungen. Mit einer kurzen telefonischen Anfrage vergewissere
ich mich, ob ich zur
fraglichen Zeit willkommen bin oder nicht. Die
Begegnungen führen zu neuen Freundschaften.
Über die Jahre hinweg habe
ich Freunde, verstreut über viele Länder gewonnen, ein
Netzwerk von
Beziehungen, eine Verbundenheit über den Erdkreis hinweg ist
entstanden.
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Das Prinzip |
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In der gleichen Artkönnen auch Ferien, Pilgerreisen im Sinne der
"Zuharat"-Reisen,
Besuche von Sehenswürdigkeiten, geomantischen Punkten
und vieles mehr durchgeführt
werden. Das Prinzip des Pilgernetzes ist,
dass jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer des
Pilgernetzes gleichzeitig
PilerIn und auch GastgeberIn ist. Gastgeber sein heisst nicht
zwingend,
dass Übernachtungen angeboten werden müssen, auch andere Angebote
wie
Gespräche etc. (siehe Anmeldebogen) sind willkommen.
Dadurch
ist ein freier Austausch gewährleistet. Trozdem können nicht alle
Angebote
kostenlos sein. Ein Vermerk mit Preisangaben bei den
Gastgeber-Angeboten (z.B. bei
Seminarzentren) sollte darauf hinweisen.
Es ist selbstverständlich, dass bei längeren
Aufenthalten oder
gemeinsamen Unternehmungen eine Kostenbeteiligung vereinbart
wird
(darauf muss im Angebot nicht hingewiesen werden).
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Praktisches Vorgehen |
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Es ist erwünscht, dass möglichst viele Menschen,
Gruppen und Organisationen von
diesem Angebot Gebrauch machen. So sind
etwa die Seminarhäuser dazu aufgerufen,
Anmeldebögen für das Pilgernetz
aufzulegen. Die Teilnahme am Pilgernetz setzt keine
Mitgliedschaft bei
SEBIL oder HOLON voraus. SEBIL und HOLON sind gemeinsame
Träger des Projektes. Sie verwalten die Adressen und Angebote, übernehmen jedoch
keine Verantwortung oder Kontrollfunktion. |
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Kontaktadresse: |
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Ines Grämiger
Tel. +41 1 342 25 45 oder
Tel. +41 1 342 43 53 (Beantworter) Fax.+41 1 342 49 24 |
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