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Spirituelle Texte | SEBIL-Werkstatt | SEBIL-Verlag |
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| SEBIL-Werkstatt-Tagebuch | ||
| Lötschentaler Workshop | Holocaust-Museum | Universeller Gottesdienst 2004 | Maxwell 2004 | Szondi | Mandala Malta | Abdullah Ibrahim | Espoir | |
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| Lötschentaler Workshops mit spirituellem Akzent | ||
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Lötschentaler Workshops mit spirituellem Akzent (Ines Grämiger) Seit 2008 finden alljährlich im Juni die 3tägigen Lötschentaler Workshops des Institut ISCHAP unter meiner Leitung statt. Die Teilnehmerinnen der kleinen, geschlossenen Gruppe setzen sich aus denen der „Arbeitsgruppe Schicksalsanalyse und Graphologie“ des Szondi-Institutes ZH und der „Fortbildungsgruppe in Schicksalsanalyse“ meines Instituts ISCHAP ( Institut für interdisziplinäre Schicksalspsychologie) zusammen. Neben der fachpsychologischen Leitung obliegt mir als SEBIL-Trägerin auch die Gestaltung des spirituellen „Outlooks“ der Zusammenkünfte, welcher von den Teilnehmerinnen mehr und mehr gewünscht wurde, sodass Meditationen, Diskussion spiritueller Themen und geomantische Erfahrungen in der freien Natur zur Gewohnheit wurden. Die Gruppe wird von weitem, aber mit viel Anteilnahme, Engagement und mentaler Unterstützung auch vom Heiler und Seher John Maxwell mit getragen, welcher ja SEBIL 2x im Jahr besucht.So kann er jeweils „sehen“, wie die Gruppe sich zu immer höherer Reifung entwickelt, welche Energie und Schwingung ihr eigen ist. Immer wieder betont er den spirituellen Out-Look, welcher auch für diese psychologische Gruppe notwendig und tragend wirkt. Die Leser dieser website sowie die „Sebilianer“ dürften sich vorwiegend für diese spirituellen Aspekte interessieren. So beschreibe ich im Folgenden nun vor allem den spirituellen Aspekt der einzelnen Workshops, welcher auf meiner website nicht so ausführlich beschrieben ist. |
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| Vorstellung der "Stiftung Deutsches Holocaust-Museum" am Friedens-Treff (im Rest. Wolpertinger,Selnaustr. 6 8008 Zürich) vom 4.12. 06 durch Ines |
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Der von SEBIL mitgegründete Friedens-Treff, welcher jeweils am 1. Montag jeden Monats ab19 h stattfindet - während um 2o h eine kurze Darstellung zu einem bestimmten, selbstgewählten Thema durch eines der Mitglieder erfolgt - war diesmal dem Holocaust - Museum gewidmet.
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| Bericht zum Universellen Gottesdienst vom 28.11.04, in der City-Kirche St. Jakob, Zürich | ||
| Zum 10. Mal haben SEBIL und das Sufi-Zentrum Omega miteinander einen Universellen Gottesdienst organisiert, erstmals aber stand uns die City-Kirche zur Verfügung. Die Schwingung und Weite dieses Kirchengebäudes haben eine besonders feierliche Stimmung erzeugt. Nach dem Ritus von Hazrat Inayat Khan, haben wir in Respekt für die Gläubigen aller Kulturen je eine Kerze für die grossen Weltreligionen entzündet. Vertreter und Angehörige des Hinduismus, des Buddhismus, des Judentums, Christentums und des Islam, sowie der Bahai und Naturreligionen, haben ihre religiöse Kultur auf vielfältige Weise dargestellt mit Worten, Musik, Gesang, Bildern, Ritualen. Sie haben damit Herz und Sinne der Besucher erreicht und uns teilweise auch in Erstaunen versetzt ob der Vielfalt der Ausdrucksformen, die alle das gleiche bezwecken, nämlich die Anbetung und die göttliche Nähe. Es wurde damit ein Akzent gesetzt hin zu Verständnis, Versöhnung und Frieden im Bewusstsein der einen Erde. Besonders eindrücklich empfanden verschiedene Gottesdienstbesucher die stillen Rituale der Buddhisten, die Sinnenhaftigkeit der Naturreligionen, sowie die Stimmen des Obertonchores, die den wunderschönen Kirchenraum zum Klingen brachten. Eine Besucherin hat ihr Erleben so ausgedrückt: „Ich fühlte mich innerlich warm und mit allen Religionen verbunden, keine Fremdheit, obschon mir vieles neu war. Gewisse Religionen haben das Mystische besonders hervorgebracht, so daß ich während des ganzen Gottesdienstes eine grosse Gelassenheit und religiöse Gewissheit empfand. Das alles hat mir gut getan!“ Viele weitere Äusserungen von Besuchern stärken uns in der Überzeugung, dass diese interreligiöse Feier wichtig und not-wendig ist, dass sie in gewissem Sinne Not wenden kann, indem wir hier Frieden und Toleranz zwischen der Religionen erleben und erfahren können. |
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Erika Grämiger / Febr. 05
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| Rückblick auf das Seminar mit John Maxwell (Heiler und Seher), Sept. o4 | ||
| John hat uns ganz behutsam und mit schottischem Humor in die Welt des Heilens, aber auch des Geistes, und der Geister eingeführt. Er hat uns vermittelt, mit wieviel Disziplin, täglicher Meditation, Konzentration er sich für das Sehen und das Heilen vorbereitet, welche strenge Kontrolle nötig ist, um die Echtheit einer Botschaft zu überprüfen, wie anspruchsvoll die Gabe des Sehens und Heilens zu "verwalten" ist, welche verantwortungsvolle Aufgabe sie darstellt.( "it is not nice to be a medium - if you see in the bus all the people who will die in 2 months." "Klopft nicht an diese Türe, wenn Ihr nicht gerufen werdet"). Er warnte uns vor der Faszination des Egos durch den "Astro-glamour", vor Schmeichelein "falscher Propheten" und die Verführung, etwas Besonderes dadurch zu sein. Er gab uns wertvolle Hinweise zur Unterscheidung von echten und falschen Medien. Was immer wir auch an Mystischem erlebten, solle geprüft werden auf die Frage, wozu diese Erfahrung diene, wem sie helfe. Erfahrungen, welche nur unser Ego aufblähen und niemandem anderm nützen, beurteilt er sehr kritisch und als Gefahr. Er war ein echter Zertrümmerer unseres "Astro-glamour-Egos". Er war neben seiner Liebenswürdigkeit und Grosszügigkeit, seiner tiefen, berührenden Herzlichkeit ein strenger Lehrer gegen das "Abheben, das Fliehen aus dieser Welt". Seine teachings zeugten von einem breiten Wissen (über Kabbala, Christentum, den Judaismus, Buddhismus). Die Uebungen zur Konzentration und zur Schulung unserer eigenen Intuition zeigten uns deutlich unsere eigenen Grenzen auf, berührten uns andererseits aber auch wieder so, dass sich tiefe Berührtheit und Dankbarkeit breitmachten. Ich selber begleitete ihn als Uebersetzerin bei über 6 Einzelsitzungen, erlebte seine von Angst befreiende, raumschaffende Herzlichkeit, seinen Schalk, aber auch seine fachliche Kompetenz im Sehen, im sofortigen Erfassen einer Persönlichkeit und im Diagnostizieren und Verstehen von Krankheiten. Ich erlebte ihn bestätigend, positiv in seinen Formulierungen, erdig und realistisch und von tiefer Wahrhaftigkeit. Unterstützungskraft konnte wechseln mit liebevoller Strenge und Eindringlichkeit, wenn jemand auf dem falschen Weg war. Und er gab niemandem dieselben Empfehlungen oder Ratschläge. Seine Behandlung war spezifisch zugeschnitten auf das Individuum. Wir sind dankbar, einen solchen Lebensbegleiter gefunden haben für den seelisch-geistigen, aber auch für den körperlich-medizinischen "Check-up", jemanden, der als "geborener Seher" seit jeher ganz natürlich mit den Geistern lebt, diese und unsere Chakren sieht und seine Informationen aus der Akascha-Chronik beziehen kann. Neben all diesen überzeugenden Fähigkeiten, seinem fachlichen Können und seiner Seriosität und geschulten Disziplin kann man aber in der Alltagsrealität auch völlig natürlich mit ihm zusammensein, den tiefen Geniesser des irdischen Lebens und den herzlich lachenden "Lausbuben" in ihm erleben. Es war allgemein eines der friedvollsten Seminare der letzten 14 Jahre, getragen auch von einer hohen Qualität der TeilnehmerInnen. So wollen die Meisten auch weiterarbeiten mit John. Und er hat zugesagt und kommt wieder : Seminar am 29./30.Oktober 2005 Einzelsitzungen am 27. und 28.Okt 2005 (Anmeldungen werden bereits jetzt entgegengenommen. Bitte unbedingt Tel.Nr angeben) |
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Ines
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| 07.11.03 | ||
| Am 25. Oktober wurde ich als Mitglied in die Lassalle-Friedensbewegung aufgenommen. Mit war es ein Anliegen, in einer spirituell- und sozial-politischen Gemeinschaft mitzuwirken und mich mit "Peacemakers" zu vernetzen. Die Lassalle-Friedens-Bewegung ist eine eigenständige Abzweigung des Peace-Maker-Ordens von Roshi Glassmann. Mit ein Grund meines Eintritts in die Bewegung stellt die langjährige Beziehung, die ich zu Pia Gyger und Anna Gamma dar, welche zusammen mit Niklaus Brantschen, die Bewegung gründeten. Die drei genannten Bewegungs-GründerInnen setzen sich zur Zeit dafür ein, die Vision von Jerusalem als Friedensstadt ins Bewusstsein zu bringen, verbunden mit der Anregung, dort eine Friedens-Universität zu gründen. Als neues Mitglied in der LGB ist es mir u.a. ein Anliegen verschiedene Friedensnetze und Friedenpunkte zwecks Synergie-Bildung miteinander zu verbinden, - eben SEBIL-Arbeit. |
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| Im vergangenen September war John Maxwell, Hellsichtiger und Heiler für SEBIL mit Einzel-Beratungen und einem Seminar in Zürich. Die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit wollen wir im nächsten Jahr fortsetzen. Zwischen dem 23. - und 26. Sept. im kommenden Jahr wird John M. nebst Einzelstunden, ein interaktives Seminar zum Thema Weckung eigener Heilkräfte anbieten. | ||
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Werner
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| 14.07.03 | ||
| Neue Veröffentlichung von Ines Grämiger über den Tiefenpsychologen und Schicksalsanalytiker Leopold Szondi Anlässlich des 16. internationalen Szondi-Kongresses an der Paulusakademie in Zürich, habe ich mich mit dem tragischen Schicksal des Begründers der Schicksalsanalyse (einer spezifischen Richtung der Tiefenpsychologie), Leopold Szondi auseinandergesetzt, der auch mein Lehrer und Vorgesetzter bei wiss. Forschungen war. Ursprünglich lehrend in Ungarn, konnte er nach dem KZ Bergen-Belsen ins Exil in die Schweiz fliehen und lehrte bis zu letzt am Szondi-Institut (Krähbühlstr. 3o) in Zürich und war auch Ehrenbürger der Stadt. Er war einer der letzten Zeitzeugen und Begründer der Tiefenpsychologie neben Freud, Jung, Adler. Er widmete sich vor allem der Erforschung des familiären Unbewussten, des Stammbaumes und der eigenen Lebenswahlen (in Beruf, Krankheit, Liebe und Tod), welche das eigene Schicksal ausmachen. Das Spezielle aber für spirituelle Menschen ist, dass er, ganz im Gegensatz zu Freud, der Erreichung der Glaubensfunktion im Leben eines Menschen einen vordringlichen Platz einräumte, sogar postulierte, dass es einen "Trieb zum Glauben" gäbe. Es sei notwendig, dass der Mensch eine Beziehung aufbaue zu einer Instanz, die das Menschliche überschreite. Denn wir alle hätten in uns die Vorstellung der Vollkommenheit, sogar wenn wir sie nie in unserem Leben erfahren haben. Würden wir diese Vollkommenheitsideen auf uns selbst projizieren, würden wir zu Narzissten, würden wir sie auf einen andern Menschen projizieren, würden wir diesen idealisieren oder überfordern in unseren Ansprüchen. Nur auf eine Instanz jenseits des Menschlichen ist diese Vollkommenheitsidee zu projizieren - ohne dass sie uns krank macht. L. Szondi, bei dem ich auch als wiss. Teilzeitmitarbeiterin gearbeitet habe, und an dessen Institut ich bis heute als Dozentin lehre, Stiftungsrätin bin, hat mir als erster die Dringlichkeit einer Ausweitung der Psychologie und Therapie durch die Spiritualität nahe gelegt. Er selbst, aufgewachsen in einem orthodoxen jüdischen Haus (der Vater war autodidaktischer Rabbi) plädierte für die Freiheit in der Wahl der Glaubensrichtung oder Religion, d.h. er war mithin ein interreligiöser Geist. Ohne seinen eigenen, persönlichen Glauben, sein spirituelles Vertrauen, seine Forschungsmotivation im Dienste der Humanisierung der Triebe der Menschheit (im KZ hatte er die verheerende Wirkung nicht-humanisierter Triebe erlebt), hätte er wohl sein eigenes Schicksal, den Verlust aller Berufstitel, der Arbeit in Ungarn wegen des Ariergesetzes, die Monate im Konzentrationslager (mitsamt Frau und den 15- und 16 jährigen Kindern), Flucht und Exil, später den tragischen Tod beider seiner erwachsenen Kinder kaum so verkraften können, wie er es tat. Ich verfolgte im Vortrag und dem nun schriftlich erschienenen, erweiterten Text vor allem auch die Veränderung seiner Persönlichkeit (anhand von graphologischen Schriftanalysen), die Wirkung des KZ auf seine Charakterstruktur. Die Analyse des Schicksals von Szondi ist erhältlich via SEBIL: Geschäftsstelle SEBIL, Limmattalstr. 50, 8049 Zürich |
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Ines Grämiger
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| 17.03.03 | ||
| 3 jährige geomantische Feldarbeit: ein SEBIL-Mandala auf einer maltesischen Insel
Während 3 Jahren haben Werner und ich (teils unterstützt von Erika Grämiger, Carla und Walter Müller) im Sinne praktischer geomantischer Feldarbeit an einem drei-dimensionalen SEBIL-Mandala auf einer der maltesischen Inseln im Mittelmeer zwischen Europa und Afrika gearbeitet. |
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Ines Grämiger
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| 20. Mai 03 | ||
| Am 27. Juni werde ich im "Zentrum der Einheit", Schweibenalp weilen. Vielleicht werde ich einige von Euch dort treffen?! Hier die Einladung, die ich vom Zentrum bekommen habe: Liebe Freundinnen und Freunde von Tamera und der Schweibenalp! Liebe Friedensarbeiter und Friedensarbeiterinnen! Liebe Interessierte, Das Zentrum der Einheit Schweibenalp empfängt die Friedenstournee "Wir weigern uns Feinde zu sein" zu einem gemeinsamen Friedensfest und besonderem Zusammentreffen am 27. Juni 03, von 12 bis ca. 17 Uhr. zu dem wir Sie herzlich einladen wollen......... Wir freuen uns besonders, dass für diesen Nachmittag als besondere Gäste Pia Gyger und Niklaus Brantschen vom Lassalle Institut in Bad Schönbrunn sowie Desiree und Prof. J.J. Hurtak*** von der Akademie für die Wissenschaft der Zukunft ihre Teilnahme zugesagt haben..... Weitere Informationen über die "Friedenstournee" unter der Rubrik I (von SEBIL) *** In der Reihe "Globales Bewusstsein" von SEBIL und HOLON wird das getätigte Interview mit Prof. J. Hurtak in wenigen Wochen als Broschüre im SEBIL-Verlag erscheinen. |
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Werner Binder
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| 15. Mai 03 | ||
| Eigentlich wollte ich ja ein Buch herausgeben zum Thema "Globales Bewusstsein, humane Globalisierung", doch fand ich trotz langem Suchen keinen Verleger. Die Antwort war durchwegs dieselbe: Interview-Sammelbände würden sich schlecht verkaufen. So habe ich mich nun entschlossen, die Gesprächs-Aufzeichnungen ins Internet zu bringen. Das erste Gespräch zum Thema habe ich mit Claus Eurich geführt, unserem langjährigen Referenten. ER ist Professor für Journalistik und Kommunikation in Dortmund, Verfasser zahlreicher Bücher zum Thema Kommunikation/Medien einerseits und zu spirituellen Themata andererseits. Das nun hier vorliegende Interview ist nachzulesen unter B (Begegnung) von SEBIL. Ich finde die Ausführungen von C.E. packend. Voraussichtlich in der kommenden Nummer der Zeitschrift "Visionen" wird ein Auszug des Interviews, welches ich mit Neil Douglas-Klotz machte, erscheinen. Das vollständige Interview soll hier auf der SEBIL-Homepage im Laufe des Juni erscheinen. |
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Werner Binder
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| 16.03.03 | ||
| Am 14. und 15. März war der Vortrag und das Seminar von Claus Eurich und Julia Gröning: "Das ist nicht meine Welt" - Kommunikationsstörungen zwischen jung und alt und ihre mögliche Transformation. In besonderer Weise beeindruckten mich die vorgestellten Beispiele aus der aktuellen Jugend- und Szenenkultur: Scrafitti, CD's und Video von Strassenkünstler und Rap-Sängern. Unter "Spirituelle Texte" kann der eindrückliche Rap-Text von Thomas D. nachgelesen werden: Gebet an den Planet. Ich lernte an diesem Seminar wie wichtig es ist, genau hinzuhören und hinzuschauen, wie sich Jugendliche ausdrücken und artikulieren. Dann erfahren wir Älteren etwas über uns. Wie in einem Spiegel. |
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Werner
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| 8.12.02 | ||
| Ich habe den Mystiker und Zen-Meister Willigis Jäger angefragt, ob er anlässlich der kommenden HOLON-Tagung vom 14. - 20 Juli 03 in Bad Gandersheim einen Vortrag zum Thema Gemeinschaft und Bewusstsein halten würde. Seine Zusage freut mich. Sein Vortrag (mit voraussichtlich nachträglichem Workshop) findet am 15. Juli statt. |
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| 7.12.02 | ||
| Dieses Jahr nahmen wir den Faden, zusammen mit dem Sufi-Orden Zürich den interreligiösen Universellen Gottesdienst zu feiern, wieder auf. Erika Grämiger übernahm die Hauptverantwortung für die Organisation dieser spirituellen Feier. Dafür sind wir sehr dankbar. Der Gottesdienst fand dieses Jahr im Quartierzentrum Hottingen statt. Etwa 80 Personen nahmen an der Feier teil. Am besten vertreten waren die Hindus, mehrheitlich Tamilen, vom Hindu-Tempel in Adliswil. Etwa 10 Kinder fassten in einem Rollen- und Gesprächs-Spiel die Idee des Universellen Gottesdienst (dieselbe Essenz in aller Verschiedenheit) völlig trefflich und erfrischend zusammen. Der interreligiöse Gottesdienst war auch dieses Jahr wieder sehr berührend. Das kommt wohl daher, dass die Sehnsucht nach der grossen Menschheits-Familie erlebbar wurde. Die Erfahrung dass es möglich ist, dass VertreterInnen verschiedener Kulturen und Religionen gemeinsam göttliche Präsenz erleben können, stärkt. Ich gehe mit Harald Föhr (Bahai) völlig einig, dass interreligiöse Vernetzungsarbeit aktuell wie noch nie ist. Der sich ausbreitende Fundamentalismus ruft förmlich nach integrativer Kraft. Interreligiöser Dialog ist Friedensarbeit. Ohne religiöser Friede ist kein Welt-Friede möglich. Die Religionen als Macht-Systeme verhindern echte Spiritualität. Sie ähneln Panzerungen und verhindern die unmittelbare Erfahrung der Einheit und damit das Wissen um die "grosse Familie". Echte Religiosität im Sinne von Verwurzelung und Rückverbindung ermöglicht eben diese Erfahrung der gemeinsamen Quelle. Werner |
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| 1.12.02 | ||
| Der Regen hörte etwa eine Stunde vor der Friedenkundgebung auf. Es versammelten sich 3 - 500 Personen auf dem Hirschenplatz der sich mehr und mehr mit Lichtern erfüllte: Laternen, Fackeln, Kerzen, Lampions, usw. Fanfaren zweier Posaunisten riefen die Leute herbei. Ein Transparent fiel mir auf: "Der grösste Terrorist ist der Weltpolizist." Der sehr friedlich Lichterumzug führte durchs Niederdorf, dann via Urania und Bahnhofstrasse zum Münzplatz und endete auf dem Lindenhof, wo die Schlusskundgebung stattfand. Ursula von Bühren (Peace-Makerin) und Gil Ducommun (Gründer von dynamik5) hielten eindrückliche Reden. Dazwischen spielte Alf Jetzter Flöte. Marianne Inselmini sang mit uns ein Friedenslied und zum Schluss spielten die "Tremotioni" auf: stimmungsvolle, leidenschaftliche Volksmusik aus Süd-Ost-Europa. Zum Schluss tanzten alle, die noch bis zum Ende der Veranstaltung ausgeharrt hatten. Die Organisatoren waren: Markus Rüegg, May Winkler und ich. Während den Vorbereitungsarbeiten gab es auch schmerzliche Erfahrungen zu machen. Alle politischen Vereinigungen und Parteien lehnten eine Zusammenarbeit mit uns ab, weil sie unsere Gruppierungen sowohl als zu unbedeutend, wie auch zu spirituell (esoterisch) erlebten. Die Pauschalurteile waren leider unüberwindlich. Ernüchternd war auch die Tatsache, das wir kaum tatkräftige Unterstützung erhielten, die wir dringend gebraucht hätten. Desto wohltuender waren die Ausnahmen. Wir lernten: Friedens- und Vernetzungsarbeit unter den hier wirkenden Friedenkräften ist Voraussetzung, damit in diesem Lande eine breite Friedensbewegung entstehen kann. |
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| 7.10.02 | ||
| Die HOLON-Tagung 03 zum Thema DIE ERDE -"Tiefe Ökologie - Gemeinschaft und Bewusstsein" findet vom 14. - 20.7.03 im Südharz bei Göttingen statt. dynamik5 - ein Gesellschaftsprojekt, SEBIL und andere Organisationen und Gruppierungen tragen diese Tagung mit. Merkt euch bitte das Datum vor und kommt alle. Solche Zusammenkünfte stärken die Kräfte des Friedens, der Freude und des Mitgefühls. Meine Besorgtheit in Anbetracht der Weltlage versuche ich zu gestalten, indem ich meine Liebeskräfte im Herzzentrum kräftige, Friedensbemühungen unterstütze und mich in einem konstruktiven Widerstand, der von Hoffnung getragen ist, übe. Werner |
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| 5.10.02 | ||
| Das Terrassengespräch vom 4. Oktober stand unter dem Thema: Friedensarbeit zwischen Juden /Jüdinnen und Palästinenser/Palästinenserinnen. 13 Personen nahmen am Gespräch teil: Israeli, Juden aus der Schweiz, hier lebende Palästinenser und andere engagierte Schweizer. Sehr eindrücklich präsentierte Evi Guggenheim, Mit-Gründerin von NEVE SHALOM, das Friedensdorf, welches gemeinschaftlich von Juden, Moslem und Christen, von PalästinserInnen und JüdInnen getragen und geleitet wird. Es ist ein Modell der erfolgreichen Zusammenarbeit unter schwierigsten Bedingungen. Hier wird friedvolle Auseinandersetzung geübt und gelebt! Am gleichen Abend fand intensive konkrete Vernetzungsarbeit statt, damit sich weiterhin die Friedenskräfte bündeln können: es wurde Zusammenarbeit angeboten, Vermittlungsgespräche wurden eingefädelt, Adressen wurden ausgetauscht. Werner |
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| 18.6.02 | ||
| Gestern besuchte ich Annette Kaiser, Mit-Leiterin der "Villa Unspunnen" einem spirituellen Zentrum in Wilderswil bei Interlaken. Das Programm des Zentrums ist von grosser Qualität. Annette Kaiser, die ich zum Thema "Globales Bewusstsein" interviewte, veröffentlichte kürzlich ihr neues Buch: "Der Weg hat keinen Namen". Es ist ein eindrückliches und persönliches Dokument ihres spirituellen Weges zur Sufi-Lehrerin. Am Schluss unseres Gespräches sprach A. Kaiser von der "Globalisierung des Herzens", jenes inneren Zentrums, welches sehr viel Raum gibt für die Unterschiedlichkeiten des Lebens, sowohl für Freude, wie für Schmerz, ja für alle Ausdrucksformen des Lebens. Und immer im Wissen um die Einheit allen Lebens und grenzüberschreitender Zusammengehörigkeit. Vereint in diesem grossen Schwingungsraum des Herzens können wir eine neue Weise der Kommunikation entwickeln und Formen von Gemeinschaft, die in Verbindung stehen zur Quelle und von daher viel weniger den Kräften der Polarität unterworfen sind. Die erforderlichen Lernschritte werden uns Stück für Stück gezeigt, wenn wir zunehmend wach und offen werden. Einmal mehr wurde mir deutlich, dass wir eine bessere Welt nicht "machen" können. Sie kann sich ausfalten, wenn wir das Wunderbare zulassen können und den jeweils nächsten Schritt aus dem Herzen tun. Werner |
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15.6.02 |
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Am 7. Juni fand das erste Terrassengespräch zum Thema "konstruktiver Widerstand in einer spannungsgeladenen Welt" statt.
VertreterInnen der dynamik5 (ein Gesellschaftsprojekt), des europäischen Netzwerkes HOLON und der Offenen Kirche St. Jakob, Zürich, nahmen am Gespräch teil. Leider sagten die eingeladenen VertreterInnen aus der Politik ab. Diese haben offensichtlich sehr gefüllte Agenden und müssen in Zukunft ein halbes Jahr zuvor eingeladen werden. Offensichtlich hat das Thema sehr angesprochen. Es wurde sehr konzentriert und persönlich diskutiert. Keine-r hatte ein Rezept, wie Unbehagen und Entsetzen über schreckliche und besorgniserregende Ereignisse auf der Welt derart in der Öffentlichkeit ausgedrückt werden können, dass sie aufbauende Prozesse auslösen können. Das Unrecht hinzunehmen, dazu zu schweigen, ist keine aufbauende Antwort. Protest alleine genügt nicht. Dieser muss von aufbauenden Visionen getragen werden. Darin stimmten alle überein. Das Gespräch zeigte, dass ein Bedürfnis besteht, dem Gerechtigkeits-Empfinden Ausdruck zu verleihen und konstruktive Formen des Widerstandes zu entwickeln. Werner |
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| 27.5.02 | ||
| (Ines) | ||
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| Ich habe im April zwei eindrückliche Konzerte von Abdullah Ibrahim besucht und damit die Vernetzung mit seinem holistischen Zentrum m7 ("m seven") vertieft. Das Konzert vom 27. April in der Elisabethenkirche in Basel war aber auch ein trauriger Anlass, war es doch das In-Memoriam-Konzert für die im Januar, für uns unerwartet verstorbene, Dina Mallwitz (seine Mitorganisatorin im deutsch-baslerischen Bereich). Dina war mir v.a. anlässlich des Workshops vor einem Jahr als spiriturelle Schwester sehr ans Herz gewachsen. Sie hat uns nun nach längerer, geheimgehaltener Krankheit verlassen, bevor wir unsere gemeinsamen Südafrika-Pläne realisieren konnten. Am 29. April fand dann das zweite Konzert in Uznach im Kulturzentrum "Rotfarb" statt. Beide Konzerte waren traditionsgemäss gefolgt von afrikanisch langen Plauder- und Lehrstunden und gemütlichem Essen bis nachts um halb 3 Uhr im Kreise von Abdullah's Freunden. | ||
| Ein Jahr zuvor besuchte ich den unvergesslichen "Workshop Abdullah Ibrahim" samt Einführungskonzert im Künsterhaus Boswil, bei dem Abdullah das Konzept und die Lehren seines holistischen Zentrums m7 in Südafrika vorstellte. Er hat sich dabei erstmals in der Schweiz als einer der vielseitigsten, qualitativ hochstehenden spirituellen Lehrer "geoutet". Ein Textauszug aus der Vorankündigung: "Der südafrikanische Pianist Abdullah Ibrahim (Dollar Brand) ist nicht nur ein brillanter Musiker und ein aussergewöhnlicher Komponist, er ist auch ein Meister ... in Martial Arts und ein origineller und eigenwilliger Denker. Er hat ein ganzheitliches Konzept entwickelt, das er "m7" nennt und das tiefin der Kultur der südafrikanischen Urbevölkerung verwurzelt ist: |
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| Ausgehend von der Musik wird A.I. ihre Beziehungen zu anderen Bereichen unseres Lebens gemäss seinem m7 Konzept aufzeigen. Das wiederkehrende Thema wird sein, dass Musik weit mehr ist - oder sein soll - als Noten zu spielen und technische Fähigkeiten zu entwickeln". |
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| Mehr über das Zusammenspiel von klassischer, homöopathischer, chinesischer Medizin, Akupunktur, Qi Gong, Kung Fu, Ernährungslehre, Naturbeziehung etc. wissen möchte, siehe unter www.m7.co.za.
Ich gehöre mittlerweise, zusammen mit den anderen WorkshopkollegInnen zur "m7 - Swissgroup" (Abdullah: "you are my students and my extended family"). E-mail und Website- Kontakte wurden aufgebaut, ein Besuch Südafrikas und ein weiterer Workshop ist geplant. Wer Informationen über die Konzerttourneen Abdullahs und auch andere spirituelle Bereiche haben möchte, geht auf die website meines m7-swissgroup-Kollegen: www.jazzberger.de |
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| Als Werner und ich vor Jahren mit der von Johannes Frischknecht, dem ehemaligen Sebilträger, mit einer SEBIL-Gruppe von Freunden (auf dringliche Empfehlung von Abdullah) in Senegal waren, empfand ich tief, dass eine meiner spirituellen Vernetzungsaufgaben die Nord-Süd oder Weiss-schwarz-Achse sein würde. Damals aber wusste ich nicht wie! Jetzt sind alle tore aufgegangen .. Ich hoffe, dass der/die eine oder andere von Euch an dieser (Erlösungs- und Versöhnungs-) Arbeit mitmachen wird. Das Pilgern geht weiter, gegenseitige Austausche der Energien, gemeinsames Lernen stehen bevor ... Leider ohne Dina ... | ||
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Tschau Dina!
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| 25.5.02 | ||
| IM KULTURRAUM THALWIL genoss ich gestern den neuen wunderschönen Dokumentarfilm: Der Tulpenbaum, geschaffen von Beat Kuert und Simone Kriesemer. Der Film gibt einen Einblick in das Leben von Henriette Hardmeier. Die heute 92-jährige Frau äusserte sich in berührender Weise über das Altwerden. Ihre Gedanken zu Sterben und Tod sind von Gelassenheit getragen. Ihre unkonventionelle Art und ihr liebevoller Humor beschwingen und stimmen fröhlich. Ihre einfache und tiefe Spiritualität ist wohltuend. Ich kenne Simon Kriesemer, die wie ich Psychotherapeutin ist, u.a. von SEBIL her, wo wir oft meditierten und Rituale feierten. Sie ist Mit-Schöpferin und tragende Kraft des Kulturraumes in Thalwil, in welchem Kultur vom Feinsten zu sehen und zu hören ist. |
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| 23.5.02 | ||
| DAS ZENTRUM DER EINHEIT, SCHWEIBENALP, BRIENZ, wird am 31.7. - 2.8. sein 20-jähriges Bestehen feiern. Ich habe dem Team des Zentrums geschrieben und meine Wertschätzung der grossen Arbeit, die an diesem kraftvollen Ort geleistet wird, ausgedrückt. Sehr viele spirituelle Meister aus Ost und West haben ihr Wissen dort in den letzten 20 Jahren verbreitet. Über alle Jahre hindurch wurde täglich, frühmorgens, das kraftvolle vedische Feuerritual durchgeführt - in dienender Zuverlässigkeit. Wie alle Zentren und holistischen Bewegungen, braucht das "Zentrum der Einheit", welches nur durch enormen persönlichen Einsatz einiger Menschen bestehen kann, unsere volle Unterstützung. Die zweite grosse Vernetzungstagung von HOLON fand auf der Schweibenalp statt. |
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| 20.5.02 | ||
| Haben Sie schon mal im Forum globalplayerparty auf www.holon.ch die Artikel und Gespräche mitverfolgt? Wolfgang Jäger, Gil Ducommun (HOLON und dynamik5) und ich, haben eben ein interessantes Gespräch zum Thema Leiden, Licht und Befreiung geführt. Vielleicht möchte es jemand nachlesen oder sich beteiligen? |
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| 17.5.02 | ||
| Gestern war ESPOIR-Mitgliederversammlung, ESPOIR übernimmt im Interesse und für das Wohl der Kinder verschiedene Aufgaben und bietet familienergänzende Massnahmen an: Sozialpädagogische Familienbegleitung, Krisenhilfe, Abklärungen, Öffentlichkeitsarbeit, usw. ESPOIR kümmert sich um benachteiligte und/oder gefährdete Familien, oftmals im Sucht-Bereich, wo auch AIDS verbreitet ist. Sowohl die Kinder, wie auch deren Eltern und Pflegeeltern werden intensiv betreut und beraten. Vor etwa 10 Jahren fand im SEBIL ein Orientierungsabend zum Projekt ESPOIR statt. Nun gibt es ESPOIR seit über 10 Jahren. Es wächst und wächst. Neue "Zellen" sollen entstehen. Das Bedürfnis nach dem qualitativ hoch stehenden Angebot von ESPOIR ist gross. Grund genug zu feiern. Ein festlicher Ausflug ist ins Auge gefasst: Pioniere und Erneuerer sollen sich treffen, "Alte" und "Junge" und solche die beides sind. Unter der Rubrik L erfahren Sie, wie sie mit ESPOIR Kontakt aufnehmen können. |
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12. April 02 |
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| Die Invasion der Israelis in Palästina beschäftigt mich sehr. Die Vernichtung von Flüchtlingslager. Krieg gegen Vertriebene. Bosnien - Kosovo - Tschetschenien - Afghanistan - Palästina - und bald noch der Irak? Gewalt ohne Ende. Die Ohnmacht der geschwächten UNO, kontrolliert durch die Supermächte. Die Nachricht, dass die USA daran seien Mini-Atombomben zu entwickeln, erlebe ich wie einen Faustschlag. Kaum Proteste. Eine unglaubliche Hinnahmebereitschaft des Schrecklichen! Etwa einen Monat bevor ich den Artikel über die US-Atomwaffen-Pläne erfahren hatte, erzählte mir Maja Winkler , was sie neulich träumte. Kurz danach der Traum: "Es findet eine Weltkonferenz statt. Sie erinnert an eine UNO-Konferenz. Das Thema Terrorismus und die akute Gefahr, dass jemand Atomwaffen einsetzt. Roland, mein Mann, nimmt an der Konferenz teil. Bedrückt warte ich auf den Ausgang der Konferenz. Roland teilt mir mit, dass nichts erreicht worden sei.
In der Christus-Meditations-Gruppe arbeiten wir verstärkt in Richtung Erlösungs- und Friedensarbeit. Wer teilnehmen möchte, wende sich an Werner Binder: 01. 342 25 45 |
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8. März 02 |
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Claus Eurich schrieb mir auf meine Frage nach der Bedeutung des Scheitern u.a.: "Ohnmacht ist für mich durchaus ein positiver Begriff. Ohne Macht sein, ist das nicht zutiefst jesuanisch?..... Leben heisst Scheitern. Scheitern geht der Entwicklung voraus, Scheitern hilft vor dem Allmachtswahn und macht empfindsam für die Windungen des Lebens. Nur wer die Erfahrung des Scheiterns kennt und wie die Ohnmacht angenommen und integriert hat, ist zu wirklichen Wachstumsschritten in der Lage; und auch nur er kann denen helfen bzw. an ihrer Heilung mitwirken, die die Erfahrung des Scheiterns gerade durchleben... Nichts kann uns vor dem Scheitern bewahren... auch das lehrt uns der Weg des Mannes aus Nazareth. Entscheidend ist immer, wie wir rückgebunden sind, spirituell getragen im Heimatraum des Göttlichen. Nach meiner Erfahrung haben auch Projekte, die sich nicht in dieser Rückbindung beheimatet fühlen, auf Dauer keine Chance." |
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Das wäre ein Thema für das FORUM. Wer mag dazu etwas beitragen? Gestern hatte ich ein langes Gespräch mit Pia Gyger. Wir nahmen es auf Tonband auf. Bei der Hörprobe nach dem sehr intensiven Gespräch, stellten wir fest, dass die Stimmen gegen den Schluss des Gespräches beim Abhören immer schneller wurden, bis sie rasten und auch auf "slow" unverständlich waren. Die Beschleunigung stimmte mit dem steigenden Energiepegel während des Gespräches völlig überein. Wie "rette" ich nun den zweiten Teil der Band-Aufzeichnungen? Was will mir dieses Geschehen sagen? |
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3. März 2002 |
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Seit ein paar Wochen arbeite ich intensiv am Buch-Projekt "Globales Bewusstsein - humane Globalisierung". Es soll eine Interview-Sammlung sein. |
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| Manchmal sterben auch Menschen an ihrem Engagement oder sie werden verfolgt. Muss das so sein? Wird die Menschheit einmal sich dahin entwickeln, dass eine Weiterführung der "Opferkette" nicht mehr nötig sein wird? Im "Forum" könnte ihr Eure Meinung dazu äussern. Demnächst werde ich hier einen Auszug aus der Antwort von Claus Eurich niederschreiben. - Claus Eurich ist Professor für Kommunikation in Dortmund. Er schrieb sowohl zum Thema Kommunikation und Multimedia, wie auch zum Thema Spiritualität ("Die Kraft der Sehnsucht") viele Bücher. Für SEBIL war er schon siebenmal hier in Zürich, hielt Vorträge und kontemplative Seminare. Verschiedene Anlässe entstanden in Zusammenarbeit mit der Liebfrauen-Kirche (Pfr. Reto Müller). |
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Freitag, 25. Januar 02 |
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| Am Vorabend des Seminars über Jüdische Spiritualität "Am Anfang - Schöpfung und Offenbarung" - lud der Referent, Yehoshua Witt (Rabbi und Schüler von Shlomo Carlebach) zu einer ergreifenden Sabbat - Feier ein. Wie wunderbar war es doch, dass ein Jude, ein Rabbi gar, mit Menschen aus anderen Kulturkreisen (vorwiegend Christen) die Feier des Sabbat-Beginns zu teilen bereit war. Man stelle sich vor, ein katholischer Priester würde mit Juden das Abendmahl feiern. Der Sabbat sei der Tage für die Seele, sagte Y. Witt. In seinem Gesicht und im Raum war dieses "Sabbat-Strahlen" gegenwärtig. Bevor er das Brot brach und den Wein reichte, waren alle aufgestanden, die Engel anzurufen, mit uns zu sein. Bei Anrufungen von Engeln und "Spirits" aus verschiedenen Glaubensrichtungen war ich schon öfter zugegen und immer wieder erlebte ich - auch an dieser Feier - dass durch die Anrufung der Spiegel des "Energie-Sees" angehoben wurde. Kabbalistische und chassidische Lehrer haben stets wunderbare Geschichten und Sprachbilder geschaffen, die direkt zur Seele sprechen und an unsere Ursprünglichkeit rühren - so auch an diesem schönen Abend. Einladungen über die gewohnten Grenzen und Abgrenzungen hinweg, sind eine so einfache und schöne Form der Friedensarbeit! Zur Feier eingeladen hatte: "Tänze des Universellen Friedens", Schweiz. |
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